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Posts Tagged ‘Polizeiwillkür’

Ohne Worte

(via fefe)

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Wo wir grad beim Thema sind: Der berliner Tagesspiegel berichtet von einem unverhältnimäßigen Übergriff eines Polizisten auf eine Mutter, die mit Mann und Kids unverhofft auf der Demo gelandet ist. Von ihrem Ausflug brachte sie eine Distorsion der Wirbelsäule nebst einigen kleineren Verletzungen mit nach Hause. Man beschwerte sich beim Innenministerium, aber die Polizisten kamen ungeschoren davon. Die revanchierten sich und erstatteten Gegenanzeige.

„Freiheit-statt-Angst“ bezog sich damals auf die nun vom Bundesverfassungsgericht teilkassierte Vorratsdatenspeicherung. Aber dies war nicht der einzige Vorfall dieser Art an jenem Tag. Das Motto hat für mich inzwischen eine ganz andere Dimension bekommen.

(Via 11k2)

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Offenbar gibt es in einem oder mehreren Bezirken New Yorks Quoten für Verhaftungen und Vorladungen, die dazu führen, dass Polizisten sich mal eben jemanden schnappen, der gar nichts verbrochen hat.

Wer jetzt mit antiimperialistischer Kapitalismuskritik am Polizeistaat kommt, dem sei gesagt, dass Produktivitätsziele ein planwirtschaftliches Instrument sind. Das hier ist weder unmenschlicher Konkurrenzdruck, noch Spaß am Verhaften, sondern stumpfe Quotenerfüllung.

Um wirkliche Probleme mit Kriminalität und faulen Cops scheint es dabei gar nicht gegangen zu sein, sondern darum, den Precinct Commander gut aussehen zu lassen. Das wäre eine sehr riskante Strategie um seine Vorgesetzten zu beeindrucken, denn sie setzt voraus, dass die auf den reinen Zahlensalat vertrauen und die negativen Konsequenzen nicht publik werden. In einer Planwirtschaft hätte er damit sicher größere Chancen auf Erfolg, der ist der Zahlenfetisch nämlich inhärent. Vielleicht wäre ja die Bankenbranche was für ihn. Wobei die ja in letzter Zeit auch immer öfter vor Gericht gezerrt wird.

Hier geht’s zum Artikel von abclocal, komplett mit Interview und Zeugen.

(Via 11k2 via dvorak)

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