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Posts Tagged ‘Design’

Heute: Dies ist Privatbesitz

Die Politik hat sich lange gewunden bis die Bürger ihr eine mehr oder weniger effektive Verfassung abringen konnten. Sie windet sich noch immer, und an vielen Orten auf der Welt wird man noch niedergeknüppelt, wenn man seine verfassungsmäßigen Rechte auch nur einfordert. Und auch Deutschland ist nicht frei von Polizeiwillkür.

Inzwischen zeichnet sich eine Entwicklung ab, die mindestens genauso gefährlich ist: Die Aneignung (vormals) öffentlicher Räume und Güter durch Unternehmen und Privatpersonen. (mehr …)

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Kleider machen Leute und Leute machen Kleider. Die Leute, die Kleider machen, lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Die Unternehmer, die Designer und die Produzenten. Nur die ersten beiden entscheiden allerdings darüber wie die Klotten auszusehen haben. Unternehmer und Designer machen also die Kleider, die uns zu Leuten machen, und zwar zu ganz bestimmten Leuten, die einen gewissen Habitus pflegen oder nicht pflegen.

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Apple’s iPad hat ja schon einige Kritik einstecken müssen wegen all der Dinge, die ihm angeblich fehlten. Auch als Laie fand ich die Abwesenheit von USB-Anschlüssen sehr bedenklich, allerdings hätten mich wohl alle technischen Features der Welt nicht dazu gebracht, den Kasten zu kaufen. Denn er ist einfach unnütz.

Während andere überlegen ob man mit dem Ding nur konsumieren oder auch kreieren kann, frage ich mich, was ich denn damit überhaupt konsumieren soll? Bücher, Magazine und Zeitungen in elektronischem Format? Und welchen Vorteil hat das gegenüber ihren analogen Ausgaben? Einzig doch die schnelle Verfügbarkeit. Aber was nützen mir alle Bücher der Welt auf einem Datenspeicher, wenn ich doch nur eines davon lesen kann? Die alten Medien hoffen ja, dass sie über dieses Medium neue Absatzmöglichkeiten finden werden. Werden sie nicht. Vor allem Magazine und Zeitungen sind für die Digitalisierung geeignet, denn die regelmäßig erscheinenden Blätter kann man schlecht alle lesen, geschweige denn stapeln oder bezahlen. Vergünstigte oder spezielle Onlineangebote fände ich attraktiv – nur brauche ich dazu kein iPad (oder eines der anderen Geräte, keine Ahnung, was es da noch gibt).

Für das wissenschaftliche Arbeiten scheinen mir E-Books auch gänzlich ungeeignet. Papier lässt sich leichter bearbeiten und besser im Multitasking handhaben, vor allem, wenn man zur Unterstützung noch einen Laptop dabei hat. Studenten fallen damit als potenzielle Käufer komplett aus, denn sie werden nicht zwei solcher Geräte mit sich herumschleppen, zumal Laptops besser mit anderen Arbeitsprogrammen (STATA, Citavi etc.) klarkommen dürften und die Kommentarfunktionen der Reader keine ernstzunehmende Alternative sind.

Vielleicht sollte man sich in den oberen Konzernetagen bei Apple&co darüber Gedanken machen, was die Leute wirklich gebrauchen können. Oder zumindest jemanden anheuern, der es für sie tut.

Gelungen ist dies bei zwei analogen Geschäftsmodellen, die es ermöglichen, Bücher selbst drucken zu lassen. Das erste ist eher ein nettes Gimmick: Bücher selber publizieren. Das zweite ist die Erweiterung von Büchereisortimenten durch eigene Druckerpressen mit Buchbindemaschine und besondere Lizenzen (leider habe ich gerade keinen Link zur Hand, aber ich glaube, die BBC hatte mal einen Artikel dazu).

*Update 03.03.2010: Telepolis meint das auch und liefert Zahlen.

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Die Abwaschuhr ist eine dieser kleinen, praktischen Erfindungen, die in vielen WGs mit mehr als zwei Bewohnern zu finden ist. Sie ist relativ einfach zu bauen, vor allem für jene, die im Kindergarten gern und viel gebastelt haben, und erfüllt eine simple Funktion auf höchst effektive Weise: sie zeigt an, wer mit Spülen dran ist. Egal ob Wama oder von Hand schrubben, die Uhr geht immer richtig (es sei denn, jemand flunkert!).

Es gibt allerdings noch andere Möglichkeiten, das Problem der innerwohngemeinschaftlichen Arbeitsteilung zu lösen, etwa so:

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