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Archiv für die Kategorie ‘Zahlen oder nicht Zahlen?’

Meike Laaff hat heute in der Onlinetaz einen Artikel (in der Printausgabe habe ich ihn nicht gefunden) über die Gegenwart und Zukunft kreativer Medienarbeit veröffentlicht (oder besser: die taz hat einen Artikel von Meike Laaf…). Ich hoffe nur, sie wird die von ihr gepriesenen Arbeitsbedingungen nie ertragen müssen. Zentrales Konstrukt ist “Die Marke Ich”. Auf [...]

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In vier Tagen ist es also so weit: Spanien soll mit einem Generalstreik lahmgelegt werden. Aber statt diese Gelegenheit zu ergreifen und zu europaweiten Protesten und Aktionen aufzurufen, schnarchen die Deutschen Gewerkschaften vor sich hin. Der DGB ruft zur “Euro-Demo”, die in Brüssel stattfinden soll, und zu “nationalen Aktionen” auf, ohne allerdings zu sagen, wo [...]

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Man kennt das: Wenn es um die nationale Sicherheit geht, ist jedes Mittel Recht. Risiken werden ausgeblendet oder als vertretbar deklariert um die Gefahr zu bannen. Guantanamo, Überwachung, Schikane am Flughafen usw. Was für politische Akteure die nationale Sicherheit, ist für die Wirtschaft das Recht auf Privateigentum – in letzter Zeit vor Allem in der [...]

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Bravo, Frau Kanzlerin! Aber ne, für die griechischen Superrenten wollen wir doch nicht zahlen…

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Die Zeit hat diese Woche einen Artikel über die britische Supermarktkette Tesco gebracht, der nun online einzusehen ist. Zwei Aspekte werden dabei in den Fokus gerückt: Die Auswirkungen der Konzentrationsprozesse auf den lokalen Einzelhande und das Stadtbild und die enorme Ausdehnung des Konzerns auf alle Lebensbereiche. Tesco gäbe es nämlich inzwischen alles, von Billigfras bis [...]

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Mehr! Jutta Allmendinger entgegnet diesen ungaren Ausführungen zur Studierendenquote mit deutlich weniger, aber besseren Argumenten. Trotzdem bleibt sie im ökonomistischen Denken des Mainstreams verhangen. So bräuchten Hartz4-Empfänger Leute, die sie ausbildeten, weil besser ausgebildete bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Das Bildungsniveau müsste aus diesem Grund auch generell angehoben werden – immerhin lägen wir im [...]

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Teil I: Mehr oder Weniger? Die Zeit brachte am 11.03. zwei Kommentare zur Studierendenquote, die am Montag auf Zeit Online erschienen und beide auf wunderbare Weise zeigen wie einseitig der Bildungsdiskurs von den meisten Nichtstudenten im Moment geführt wird. Weniger! Felix Brauner ist dagegen, dass die Quote angehoben wird. Seine Argumente sind zahlreich: So sei [...]

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Hier nachzuhören. Das Buch werde ich mir mal genauer ansehen, sobald meine Mitbewohnerin wieder zurück ist.

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Heute: Dies ist Privatbesitz

Die Politik hat sich lange gewunden bis die Bürger ihr eine mehr oder weniger effektive Verfassung abringen konnten. Sie windet sich noch immer, und an vielen Orten auf der Welt wird man noch niedergeknüppelt, wenn man seine verfassungsmäßigen Rechte auch nur einfordert. Und auch Deutschland ist nicht frei von Polizeiwillkür.

Inzwischen zeichnet sich eine Entwicklung ab, die mindestens genauso gefährlich ist: Die Aneignung (vormals) öffentlicher Räume und Güter durch Unternehmen und Privatpersonen.

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Kleider machen Leute und Leute machen Kleider. Die Leute, die Kleider machen, lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Die Unternehmer, die Designer und die Produzenten. Nur die ersten beiden entscheiden allerdings darüber wie die Klotten auszusehen haben. Unternehmer und Designer machen also die Kleider, die uns zu Leuten machen, und zwar zu ganz bestimmten Leuten, die einen gewissen Habitus pflegen oder nicht pflegen. Gibt es also ein gewaltiges Geschmackskartell, dass den Bekleidungsmarkt mit Hilfe der oben genannten Unterscheidungen unter seinen Mitgliedern aufgeteilt hat? Oder funktioniert der Markt und spiegelt tatsächlich den Geschmack der Leute wider?

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